Sommergäste
Vor allem im Sommerhalbjahr wird das Gebiet der Ruinaulta
von unzähligen Einheimischen und Touristen aufgesucht.
Trotz allem blieb die Landschaft bis heute vom Massentourismus
verschont.
Die einheimische Bevölkerung nutzt die Ruinaulta auf
vielfältigste Art und Weise. Besonders beliebt sind Wandern,
Spielen, Baden und Grillieren in den Wäldern und auf
den Wiesen des nahen Uferbereichs. Wassersportlern bietet
der wilde Fluss Abenteuer und Herausforderung. Touristen aus
aller Welt geniessen das Naturschauspiel aus den Fenstern
des Glacier Express, dem "langsamsten Schnellzug der
Welt".
Wandersleute
Bewegt man sich auf die langsame Art zu Fuss durch die Schlucht,
stehen nicht Abenteuer und Nervenkitzel im Vordergrund, sondern
die grossartige Kulisse und das Detail am Wegrand.
Im Gebiet der Ruinaulta findet man ein dichtes Netz von Wanderwegen,
das sich grosser Beliebtheit erfreut: über Wiesen und
durch Wälder, vorbei an stillen Waldseen, weissen Kalkwänden
oder entlang dem Fluss oder hoch über der Schlucht. Einzig
der östliche Teil der Rheinschlucht ist weniger gut erschlossen
und bildet so eine natürliche Ruhezone für das Wild.
Natursuche
18 km wilder Fluss, tote Baumstämme auf offenen Kiesinseln,
300 Meter hohe Kalkwände mit bizarren Felstürmen,
auf denen sich die Wurzeln knorriger Föhren festklammern.
Je unabhängiger der moderne (Stadt-)Mensch von der Natur
lebt, desto mehr steigt sein Bedürfnis, während
seiner Freizeit Natur aufzusuchen. Von unverfälschter
Wildnis ist in der Schweiz nichts übrig geblieben, auch
nicht im Gebiet der Ruinaulta. Dennoch fasziniert die Schlucht
durch ihre Wildheit und vermittelt dem Betrachter ein tiefes
Naturerlebnis.
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